lebendig, liebe-voll  &  kreativ

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99 % Praxis – Ab auf die Yogamatte!

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Praktische Tips:

  • Leicht: Abstand zur letzten Mahlzeit vor der Stunde: mindestens 1,5 Std
  • Locker: Bequeme Kleidung, die Bauch und Brustkorb nicht beengt, so dass Du frei und tief atmen kannst
  • Leise: Smartphone / Handy abschalten oder Zuhause lassen!
  • Natürlich: Schmuck & Uhr ablegen
  • Standfest: Barfuß üben! Außer Du hast kalte Füße
  • Flüssig: Reichlich Wasser trinken, gerne auch während der Stunde

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1 % Theorie – Hintergründe meiner Arbeit:

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Yoga = Liebe!

Das bringt es auf den Punkt. Yoga ist im Kern die liebevolle Haltung zu Dir selbst und zu allem was lebt. Die tiefe gelebte Verbindung. Technik ist wunderbar, doch wichtiger ist Deine innere Haltung. An dieser arbeiten wir, wenn Du zu mir zum Yoga kommst. Die Übungsreihen und Asanas sind die äußere Form. Gefüllt mit liebevoller Achtsamkeit führen sie uns, durch unsere Schattenseiten hindurch, tief in unser eigenes Herz. Zum Wunder des Lebens. In ein Leben voller Liebe!

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Yoga – wir üben im Kreis

Im Gegensatz zu den meisten anderen Yogaschulen üben wir Yoga nur im Kreis. Was auf den ersten Blick als ein nebensächliches Detail erscheinen mag ist eine ganz bewusst gewählte Ausrichtung: Im Kreis sind wir alle gleichwertig. Wir kreieren gemeinsam ein kollektives Feld, durch das das Üben leichter gelingt, weil wir uns gegenseitig unterstützen. Wir üben an dem Ziel uns zu besinnen auf unsere Mitte, unser liebevolles und mitfühlendes Herz, das uns unabhängig von Geschlecht, Alter und Herkunft hinaus tief miteinander verbindet. Das Licht in der Mitte symbolisiert unser inneres Feuer, das Licht der Erkenntnis und Transformation, das wir mit Hilfe unserer Yogapraxis entzünden und nähren. Die Blumen sind eine Einladung ganz wir selbst zu sein – natürlich, unterschiedlich und authentisch.

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Yoga – Verbindung zu Dir selbst

Eine häufig genutzte Übersetzung von Yoga ist „Verbindung“. Klingt gut, aber was soll das bedeuten? Mein Verständnis erwächst vor allem aus der Praxis: Du kommst mit der Aufmerksamkeit zum Atem und zum Körper. Darüber verbinden sich Körper und Geist. Das ist unsere wichtigste Übung im Yoga. Wirklich da zu sein, präsent, erreichbar für das Leben, das nur im Hier und Jetzt erfahren werden kann. Du kommst bei Dir selbst an. Das kann unangenehm sein. Wenn Du Dich nicht mehr ablenkst spürst Du vielleicht, wie angespannt Du bist, oder dass Du unzufrieden bist mit Deinem Leben. Auch das ist Teil der Begegnung mit Dir selbst. Wenn Du in Beziehung gehst mit Deiner Anspannung, mit Deiner Unzufriedenheit können diese gute Ratgeber werden – für Veränderungen, die schon lange anstehen, für eine neue Ausrichtung. Du nimmst aber auch Verbindung auf zu dem was gut und gesund ist. Die daraus erwachsende Dankbarkeit kann eine wahre Kraftquelle sein!

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„Intersein“ – Eins mit der Erde

Leid entsteht aus dem Gefühl des Abgetrennt-Seins. Unser Lebensmodell war für lange Zeit auf Leistung, Konkurrenz und Individualität ausgelegt. Immer mehr Menschen erkennen, das dieses Modell gescheitert ist. Umweltzerstörung , Kriege und soziale Ungerechtigkeit sind die deutlichsten Auswirkungen davon und sie machen sichtbar, dass der Glaube an ein unabhängiges Selbst eine Illusion ist. Wir sind Teil eines lebendigen Netzwerks, in dem alles untrennbar miteinander verbunden ist. Mein Lehrer Thich Nhat Hanh nennt das „Intersein“. Im erstem Moment mag es abstrakt erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen ist es leicht zu erfassen: Wir können nicht aus uns selbst heraus existieren. „Du“ bestehst aus dem was die Erde Dir zum Leben schenkt: Luft, Wasser und Nahrung. „Du“ bist eine Fortsetzung Deiner Eltern, Deiner Vorfahren. Wann wurdest Du geboren? Wann wirst Du sterben? Kann etwas von nicht zu etwas werden? Kann etwas plötzlich zu nichts werden? Diese Fragen, tief betrachtet, können uns helfen unsere falschen Vorstellungen zu überwinden. Wir sind eins mit der Erde, es gibt keine Trennung. Die Krisen die im Äußeren sichtbar werden sind eine Herausforderung unser Denken und unsere Lebensweise grundlegend zu verändern, um gemeinsam aufzuwachen zum Bewusstsein des Interseins.

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Die Welt ist Klang!

Im Hinduismus heißt es NADA BRAHMA – was soviel bedeutet wie „Die Welt ist Klang, die Welt ist Schwingung“. Wir beginnen und beenden jede Stunde, indem wir dreimal gemeinsam das Om (ॐ) tönen. Die Silbe Om gilt als der Urklang, aus dem alles entstanden ist, aus dem alles besteht und zu dem alles zurückkehrt. Indem wir uns tönend verbinden erinnern wir uns daran, dass alles reines Bewusstsein ist, durchdrungen von Klang, von Schwingung. Die Quantenphysik bestätigt diese alte indische Vorstellung schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts ;-). Ich liebe Musik, besonders das Singen und erforsche die Heilwirkung von Stimme und Klang. In den Yogastunden singe ich und nutze vor allem drei Instrumente: Gitarre, Monochord und Klangschale. Die Gitarre als Begleitung zum Singen und als Rhythmusinstrument, Monochord und Klangschale öffnen durch ihr reiches Repertoire an Obertönen den Raum der Stille und Mediation. Ich singe generell nur „unplugged“, da Forschungen ergeben haben, dass unverstärkte Musik zusätzlich zum Hörsinn über die Haut wirkt und so vom ganzen Körper aufgenommen werden kann. Ich stelle mir das vor wie eine Massage, die viele Menschen gleichzeitig erreicht. Das Singen kann beim Zuhören, vor allem aber wenn Du selbst singst helfen Dein Herz zu öffnen. Manchmal fliessen erst einmal Tränen, wenn das Herz sich öffnet. Schmerzliche Erinnerungen können sich lösen und Lebendigkeit, Lebensfreude und Liebe kommen nach und nach wieder zurück in Dein Leben. Let us sing and heal together!

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Yoga – lass Dich berühren

Ich berühre gern und viel. Als Physiotherapeutin und Reiki-Eingeweihte sind meine Hände für mich ein wichtiges Medium, mit dem ich sprechen kann. Oft sagt eine Berührung mehr als viele Worte, denn sie spricht direkt zum Körper. Das kann eine Richtung sein, die ich mit Hilfe von deutlichem Druck oder sanftem Ausstreichen anzeige, es kann die Einladung sein die Schultern zu entspannen, indem ich die Hände auflege und wirken lasse. Manchmal kann zum Beispiel das längere Halten einer Körperregion helfen, den Atem dorthin zu lenken, um tiefer ins Spüren und in die Entspannung zu kommen. Das Berühren während der Stunden geht für mich weit über das übliche „Korrigieren“ hinaus. Ich gehe nicht nach einem bestimmten Schema vor, sondern komme in Kontakt mit jeder einzelnen Person und unterstütze den individuellen Prozess von Ausrichtung, Entspannung und Heilung.

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Yoga – Allein und gemeinsam

Gerne lasse ich in meiner Arbeit Partnerübungen einfliessen. Die beiden wesentlichen Schlüssel für eine tiefe und heilsame Arbeit zu zweit (oder in größeren Gruppen) sind Zeit und Achtsamkeit. Wir gehen langsam in Kontakt, nehmen und Zeit zum Spüren und zum Atmen. Es geht darum uns zu unterstützen und zu begegnen, manchmal auch darum Grenzen zu kommunizieren. Gefühle sind willkommen und dürfen ihren Ausdruck finden. Ich erinnere mich an viele schöne Momente mit Gruppen, in denen während der Partnerarbeit viel Vertrauen und eine sehr entspannte und gelöste Atmosphäre entstanden ist. Vor allem in den Frauengruppen und Retreats  entsteht dabei manchmal eine geradezu magische Zeitlosigkeit, die mich immer wieder staunen lässt und mit großer Dankbarkeit erfüllt.

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Yoga – Jenseits der Yogamatte

Wann endet Deine Yogapraxis? Wenn Du Deine Matte zusammenrollst und Dich auf den Weg nach Hause machst fängt Deine wichtigste Praxis an. Lass Yoga in Dein Leben ausstrahlen und bring die Entspannung und das Bewusstsein nach Hause und in die Welt. Nicht indem Du ein bestimmtes Konzept anwendest, sondern indem Du Dir erlaubst im Zustand des Yoga, des Verbunden-Seins zu leben. Das Wichtigste dabei ist die Verbindung zu Deinem Atem und die Achtsamkeit. Dass Du wach und erreichbar bist für das Leben. Dass Du Deine Werte überprüfst und Dein Leben mutig und beherzt veränderst. Auf Deine Weise, in Deinem ureigenen Tempo.

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Yoga – leben aus der Quelle

Ich bin ein Spiegel Deiner Selbst, der Dich an das erinnert wonach Du Dich sehnst: Freiheit, Schönheit, Einheit, was auch immer. Wer bin ich, Dir zu sagen, was Du tun sollst? Ich sehe mich selbst immer weniger als „Lehrerin“. Das beinhaltet in meiner Vorstellung einen Lehrplan, der für alle gleich ist. Ich erlebe mich als Deine persönliche Reisebegleiterin und Geburtshelferin in das Bewusstsein des Interseins. Die Wege dahin sind unterschiedlich und ganz vielfältig. Ich bin überzeugt, dass die Quelle aller Weisheit in Dir selbst liegt Wenn Du aus dieser Quelle heraus lebst brauchst Du keine Lehrerin im Außen mehr.